Globale
Aluminium und andere Nichteisenmetalle sind essenziell für moderne Schlüsselindustrien – von der Automobil- und Bauwirtschaft bis zur Energiewende. Ihr Recycling schont nicht nur natürliche Ressourcen, sondern spart im Vergleich zur Primärproduktion enorme Mengen an Energie und CO₂. Für die Industrie sind Sekundärrohstoffe aus dem Metallrecycling daher nicht nur ökologisch, sondern auch wirtschaftlich unverzichtbar. Der Ausbau einer leistungsfähigen Kreislaufwirtschaft wird zur strategischen Notwendigkeit.
Aluminium, Kupfer, Zink, Nickel oder Blei – Nichteisenmetalle (NE-Metalle) bilden das Rückgrat vieler industrieller Zukunftsanwendungen. Ob in der Elektromobilität, im Maschinenbau, in der Luftfahrt oder der Solar- und Windkrafttechnik: Ohne diese Metalle wäre kein technologischer Fortschritt denkbar.
Doch ihr Vorkommen ist global ungleich verteilt und die Primärgewinnung geht mit hohem Energieeinsatz, ökologischen Belastungen und geopolitischen Abhängigkeiten einher. Hier setzt das NE-Metallrecycling an: als Schlüsseltechnologie für eine ressourcenschonende, unabhängige und klimabewusste Industriepolitik. Bereits heute stammt ein erheblicher Anteil des industriell genutzten Aluminiums in Europa aus Recyclingprozessen – Tendenz steigend. Beim Recycling von Aluminium werden bis zu 95% der Energie gegenüber der Primärproduktion eingespart, bei Kupfer rund 85%. Gleichzeitig wird die Emission von Treibhausgasen massiv reduziert. Das ist gelebter Klimaschutz in jedem recycelten Kilogramm Metall.
Doch es geht um mehr als Umwelt- und Ressourcenschutz. Eine starke NE-Metallrecyclingwirtschaft ist ein strategischer Vorteil im globalen Wettbewerb. Sie sichert Rohstoffverfügbarkeit, stabilisiert Preise und schafft technologische Souveränität.
Gerade in Zeiten gestörter Lieferketten und wachsender geopolitischer Unsicherheiten rückt die Bedeutung von Sekundärrohstoffen stärker in den Fokus der Industrie und der Politik. Dazu braucht es klare politische Rahmenbedingungen: offene Märkte, effiziente Sammel- und Verwertungsstrukturen und der Abbau unnötiger Exportrestriktionen. Denn nur wenn hochwertige Recyclingmaterialien dort eingesetzt werden können, wo sie gebraucht werden, entfalten sie ihr volles Potenzial. Die Einstufung als „Abfall“ im internationalen Handel gefährdet hingegen funktionierende Kreisläufe und schwächt die europäische Industrie. Deshalb ist es zentral, Recyclingmetalle als das zu behandeln, was sie sind: strategische Rohstoffe mit hohem Wert.
Ihr gezielter Einsatz kann die Rohstoffwende beschleunigen, zur Erreichung der Klimaziele beitragen und gleichzeitig neue wirtschaftliche Chancen eröffnen – in Deutschland, Europa und weltweit
Sicherstellung für die Nutzung für verschiedene industrielle Anwendungen und deren erforderlichen Spezifikationen
Das Institute of Scrap Recycling Industries (ISRI) ist der führende Branchenverband der US- amerikanischen Recyclingwirtschaft und setzt weltweit Maßstäbe im Handel mit recycelten Materialien. Die ISRI-Spezifikationen wurden vom ISRI entwickelt und dienen als Richtlinien für den Handel mit recycelten Metallen. Sie legen bestimmte Qualitätsstandards fest und stellen klare Anfor- derungen an die Beschaffenheit und Klassifizierung verschiedener Arten von recycelbaren Metallen, darunter Aluminium, Kupfer, Nickel, Zink, Blei und viele andere.
Qualität
Sicherstellung bestimmter Qualitätsstandards der gehandelten Metall.
Standards
Internationale Standards sichern die Transparenz & erleichtern den Handel
Umweltauswirkungen
Sicherung effizienter Prozesse für die Minimierung ökologischer Belastungen
Metallrecycling ist einer der effektivsten Hebel für den Klimaschutz in der Industrie: In der EU wurden allein im Jahr 2018 durch das Recycling von rund 94 Millionen Tonnen Metallschrott etwa 157 Millionen Tonnen CO₂ eingespart. Das entspricht den jährlichen Emissionen von über 50 Millionen Autos. Durch den Einsatz von Stahlschrott oder Sekundäraluminium senken Schmelzwerke ihre CO₂-Bilanz erheblich – möglich gemacht durch die vorgelagerte Arbeit der Recyclingbetriebe.
geht es um den deutschen Außenhandel mit recyceltem Metall in den Jahren 2018 bis 2022. Im Fokus stehen die Export- und Importzahlen für die Metalle Aluminium, Kupfer, Nickel, Zink und Blei.
Dabei werden nicht nur die Mengen, sondern auch die Wertangaben der importierten und exportierten Waren betrachtet. Zudem werden die wichtigsten Handelspartner identifiziert und es wird erläutert, warum es in manchen Jahren zu Export- oder Importüberschüssen kam.
Der deutsche Außenhandel mit recyceltem Metall spielt eine wichtige Rolle in der globalen Wirtschaft, da Rohstoffe immer knapper werden und Recycling einen wichtigen Beitrag zur Ressourcenschonung leistet. Daher ist es von großer Bedeutung, die Entwicklungen und Trends auf diesem Markt genau zu analysieren.
Werte der Im- und Exporte
Gesamtwerte von Im- und Exporten können ein Indikator für die Stärke der Handelsbeziehungen eines Landes sein. Ein höherer Wert der Exporte im Vergleich zu den Importen kann darauf hinweisen, dass ein Land erfolgreich in der Produktion und im Verkauf von Waren und Dienstleistungen auf dem internationalen Markt ist.
Handelsbilanzdefizit oder
Handelsbilanzüberschuss
Ein Handelsbilanzdefizit liegt vor, wenn der Wert der Importe eines Landes den Wert der Exporte übersteigt. Ein Handelsbilanzüberschuss liegt hingegen vor, wenn der Wert der Exporte eines Landes den Wert der Importe übersteigt. Eine positive Handelsbilanz kann darauf hindeuten, dass ein Land seine Wettbewerbsfähigkeit in be- stimmten Branchen verbessert hat, während ein Handelsbilanzdefizit darauf hinweisen kann, dass das Land weniger wettbewerbsfähig ist oder dass es einen höheren Konsum auf Kredit hat.
Handelspartner
Die Handelsbeziehungen eines Landes mit seinen Partnern können die Bewertung der Im- und Exporte beeinflussen. Ein Land, das viele Handelspartner hat, kann von einer Diversifikation seines Handelsvolumens profitieren, während ein Land, das stark von einem oder wenigen Handelspartnern abhängt, einem höheren Risiko ausgesetzt sein kann.
Charles de Montesquieu
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